Über mich

Ich mache Musik aus Leidenschaft

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

    Mein Steckbrief:

  • Am 11. Juni 1967 wurde ich in Waltrop im Kreis Recklinghausen geboren. Ich stamme aus einer sehr musikalischen Familie, in der Musik von Anfang an eine große Rolle spielte. Mein Onkel war Schlagzeuger, mein Großvater und ein weiterer Onkel spielten Akkordeon, und meine Tante brachte mir die ersten Töne auf der Blockflöte bei. Meine Großmutter sorgte schließlich dafür, dass ich schon früh mit dem Schlagzeug begann. Parallel dazu kam das Keyboard hinzu, wobei es damals noch überwiegend Orgeln waren. So lernte ich zunächst das Orgelspiel und entwickelte Schritt für Schritt ein immer breiteres musikalisches Verständnis. Später probierte ich mich zusätzlich am Bass und an der Gitarre aus, und auch der Gesang gehörte für mich selbstverständlich dazu.
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  • Mein musikalischer Weg entwickelte sich ganz klassisch. Ich begann im Spielmannszug als Trommler, spielte anschließend in meiner ersten Schulband und war später in verschiedenen Gruppen aktiv. Es waren keine bekannten Bands, doch genau dort sammelte ich wertvolle Bühnenerfahrung, die mich nachhaltig geprägt hat. Eine Zeit lang arbeitete ich zudem in einem Tonstudio, was mir spannende Einblicke in die technische und kreative Seite der Musikproduktion ermöglichte. Schlagzeugtechnisch wurde ich besonders durch die Schule von Pete York beeinflusst.
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  • Mit der Zeit entdeckte ich meine Leidenschaft für Synthesizer und Keyboards. Im Jahr 2001 begann ich erstmals, intensiv mit Styles und Samplern zu arbeiten. Diese Arbeitsweise begleitet mich bis heute und ist ein zentraler Bestandteil meiner Musik geworden. Viele große Musikproduzenten weltweit nutzen ebenfalls Sampler, daher ist diese Methode längst ein etablierter Teil moderner Musikproduktion.
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  • Doch was genau ist ein Sampler? Dabei handelt es sich um kleine Musikdateien, die ich nutze, um meine Songs zu arrangieren und aufzubauen. Hinter diesen Aufnahmen stehen oft hochbegabte Musiker, die ihre Stimmen oder Instrumente in Tonstudios als sogenannte Loops aufnehmen.
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  • Um das zu veranschaulichen: Eine Sängerin, nennen wir sie Paula, hat vielleicht gerade keinen großen Erfolg, besitzt aber eine außergewöhnliche Stimme. Sie geht ins Studio und nimmt verschiedene Gesangsparts auf, zum Beispiel ein „Ah“ oder „Oh“ in unterschiedlichen Tonlagen. Dafür wird sie bezahlt. Gleichzeitig nimmt ein Bassist, nennen wir ihn Paul, verschiedene Bassläufe auf. Diese Aufnahmen erhalte ich dann in ihrer Rohform. Oft klingen sie zunächst unspektakulär oder sogar ungewohnt, doch genau hier beginnt meine Arbeit. Ich höre mir alles genau an und entscheide, welche Elemente zu meiner musikalischen Idee passen. Wenn ich mich dafür entscheide, forme ich den Klang weiter, füge Effekte wie Hall oder Echo hinzu, arbeite mit gedoppelten Stimmen und gebe dem Material so den nötigen Ausdruck. Häufig bin ich selbst überrascht, wie sehr sich diese einzelnen Bestandteile durch die Bearbeitung verändern und zu etwas Neuem zusammenfinden.
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  • An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank all den Musikern, die ihre Stimmen und Instrumente zur Verfügung stellen. Ohne ihre Arbeit wäre es mir nicht möglich, meine musikalischen Ideen in dieser Form umzusetzen und mich kreativ zu entfalten.
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  • Im Januar 2026 begann ich zusätzlich, digitale Werkzeuge wie künstliche Intelligenz in meine Arbeit einzubeziehen. Diese Technologien unterstützen mich beim Komponieren, Arrangieren und Experimentieren mit Klängen. Sie helfen mir dabei, neue Strukturen zu entdecken, Sounds gezielt zu formen und musikalische Ideen weiterzuentwickeln, ohne dabei den kreativen Kern meiner Arbeit zu ersetzen.